Was ist die beste App zum Verleihen unter Freunden?

In den letzten Jahren sind einige Plattformen entstanden, mit denen man Dinge aus dem eigenen Haushalt einfacher teilen, verleihen oder verschenken kann. Viele Menschen stellen sich dabei die Frage: Welche App passt am besten zu mir und meinem Umfeld – besonders, wenn ich vor allem mit Freunden oder Nachbar:innen teilen möchte?

Wir haben uns einige bekannte Alternativen angesehen und stellen sie hier kurz vor – jeweils mit einem Blick darauf, wo die Schwerpunkte liegen und warum wir uns bei BORO für einen etwas anderen Ansatz entschieden haben.

Was wir mit BORO lösen wollen

Mit BORO möchten wir das Teilen in kleinen, vertrauten Netzwerken einfacher machen. Viele Menschen haben Dinge, die nur gelegentlich genutzt werden – Werkzeuge, Küchengeräte, Spielsachen, Freizeitartikel – und sind durchaus bereit, sie zu verleihen, wenn sie wissen, an wen.

Deshalb ist BORO als privates Netzwerk gedacht:

  • Du entscheidest, wer deine Artikel sehen kann (z.B. nur Freunde oder Freunde von Freunden).
  • Du kannst neben dem Verleihen auch Dinge verschenken oder gezielt nach Gegenständen suchen.
  • Du nutzt BORO aktuell im Browser als Web-App – unabhängig davon, ob du am Laptop oder am Smartphone sitzt.

Vor diesem Hintergrund schauen wir uns nun vier andere Plattformen an: LeiMi, Kleine Tat, FreeCycle und Pumpipumpe.

LeiMi – Verleihen nur auf Android

LeiMi ist eine Lösung, die als Android-App angeboten wird und sich ebenfalls damit beschäftigt, Gegenstände zu organisieren und zu verleihen. Wer ein Android-Smartphone nutzt, kann damit recht bequem unterwegs arbeiten und seine Dinge digital verwalten.

Die zentrale Einschränkung liegt jedoch in der Plattformwahl: iOS-Nutzer:innen oder Menschen, die lieber am Desktop arbeiten, können LeiMi nicht ohne Weiteres nutzen. In vielen Freundeskreisen und Familien kommen aber verschiedene Geräte zusammen.

Für BORO war genau das ein wichtiger Punkt. Wir haben uns bewusst für eine Web-App entschieden, die im Browser läuft und dadurch auf unterschiedlichen Geräten funktioniert – unabhängig davon, ob jemand ein iPhone, ein Android-Smartphone oder einen Computer verwendet. So kann ein gemischter Freundeskreis eine gemeinsame Lösung nutzen, ohne auf ein bestimmtes Betriebssystem festgelegt zu sein.

Kleine Tat – viele Funktionen, teilweise komplex in der Nutzung

Kleine Tat ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar und bietet eine große Bandbreite an Möglichkeiten rund um das Teilen und Helfen. In Erfahrungsberichten liest man allerdings immer wieder, dass die App für manche Nutzer:innen zu komplex wirkt – vermutlich, weil sehr viele Funktionen in einer Anwendung gebündelt werden.

Komplexität ist gerade dann ein Thema, wenn es um den Alltag geht: Wer nur schnell etwas ausleihen, verleihen oder ein Gesuch einstellen möchte, verliert leicht den Überblick, wenn Menüs und Optionen sehr umfangreich sind.

Bei BORO haben wir uns daher für einen etwas anderen Schwerpunkt entschieden:

  • Der Fokus liegt klar auf dem Teilen von Gegenständen im privaten Umfeld.
  • Die Abläufe sind so aufgebaut, dass man mit wenigen Schritten zum Ziel kommt: Profil anlegen, Freunde hinzufügen, einen Artikel einstellen oder etwas suchen.
  • Zusatzfunktionen gibt es dort, wo sie wirklich unterstützen – etwa bei Gesuchen oder Favoriten – ohne das Grundprinzip zu überladen.

Unser Ziel ist, dass sich auch Menschen gut zurechtfinden, die nicht jeden Tag neue Apps ausprobieren, sondern einfach eine übersichtliche Möglichkeit suchen, Dinge im vertrauten Kreis zu teilen.

FreeCycle – große Community, wenig Fokus auf das eigene Umfeld

FreeCycle ist eine der bekannteren Plattformen für das Verschenken und Weitergeben von Gegenständen, ursprünglich aus den USA. Die Community ist groß, in vielen Regionen gibt es aktive Gruppen, und es finden sich zahlreiche Inserate.

Gleichzeitig gibt es einige Punkte, die FreeCycle von Lösungen wie BORO unterscheiden:

  • Die Nutzung findet überwiegend über eine klassische Weboberfläche statt, die technisch eher älter wirkt.
  • Es gibt keine eigene Mobile App, was die Bedienung auf dem Smartphone etwas umständlicher machen kann.
  • Der Fokus liegt stärker auf einer offenen, teilweise anonymen Gemeinschaft als auf einem bewusst ausgewählten privaten Netzwerk.

Für Menschen, die einfach Dinge „in die Welt hinaus“ verschenken möchten, kann FreeCycle passend sein. Wer jedoch lieber innerhalb eines vertrauten Kreises teilt, zum Beispiel mit Freund:innen, Familie oder Kolleg:innen, sucht oft nach einer anderen Form von Struktur.

Genau hier setzt BORO an: Statt einem großen, offenen Marktplatz bietet BORO ein Umfeld, in dem du selbst entscheidest, wer deine Beiträge sieht. So lässt sich das Teilen mit einem Gefühl von Nähe und Vertrauen verbinden, ohne auf digitale Organisation verzichten zu müssen.

Pumpipumpe – Fokus auf Nachbarschaft, weniger auf persönliche Netzwerke

Pumpipumpe kommt aus der Schweiz und ist stark von der Idee der Nachbarschaftshilfe geprägt. Im Mittelpunkt steht das Teilen von Dingen mit Menschen, die in räumlicher Nähe wohnen. Dieser lokale Ansatz ist spannend, weil er Begegnungen im eigenen Viertel fördern kann.

Aus Nutzersicht gibt es jedoch auch hier Unterschiede zu einem Netzwerk wie BORO:

  • Die Plattform ist in erster Linie auf Nachbarschaft ausgerichtet.
  • Es gibt keine explizite Funktion zum Hinzufügen von Freunden im Sinne eines digitalen Freundeskreises.

Das heißt: Pumpipumpe eignet sich gut, wenn man gezielt im eigenen Wohnumfeld teilen möchte, bildet aber nicht unbedingt das persönliche, überregionale Netzwerk ab – also etwa Menschen aus dem Freundeskreis, aus Vereinen oder aus früheren Wohnorten.

In BORO lässt sich beides kombinieren: Du kannst dir dein Netzwerk so zusammenstellen, wie es zu deinem Leben passt – mit Nachbar:innen, aber auch mit langjährigen Freund:innen oder Familie, die vielleicht ganz woanders wohnen. Über die Sichtbarkeitseinstellungen bleibt gleichzeitig nachvollziehbar, wer welche Artikel sehen kann.

Was BORO im Kern ausmacht

Aus dem Vergleich mit LeiMi, Kleine Tat, FreeCycle und Pumpipumpe lassen sich einige Punkte ableiten, die BORO im Kern prägen:

  • Privates Netzwerk: Der Schwerpunkt liegt auf Menschen, die sich kennen oder bewusst miteinander vernetzen.
  • Klare, überschaubare Funktionen: Verleihen, Verschenken, Suchen, Gesuche einstellen und Favoriten reichen in vielen Alltagssituationen aus – und bleiben gut verständlich.
  • Plattformunabhängigkeit: Durch die Web-App kann BORO auf unterschiedlichen Geräten genutzt werden, ohne Installation und ohne Bindung an ein bestimmtes Betriebssystem.
  • Feine Steuerung der Sichtbarkeit: Jeder Artikel kann individuell eingestellt werden – von „nur ich“ bis hin zu „Freunde und deren Freunde“.

Für alle, die eine Lösung suchen, um Gegenstände in einem privaten Rahmen zu teilen, kann BORO damit eine passende Option sein – insbesondere, wenn ein gemischter Freundes- oder Familienkreis zusammenkommt und nicht alle dieselben Geräte oder Gewohnheiten haben.

Fazit: Die passende Plattform für das Teilen im eigenen Umfeld finden

Die eingangs gestellte Frage, welche App oder Plattform zum Verleihen unter Freunden „die beste“ ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Viel hängt davon ab, wie man selbst teilen möchte:

  • Eher offen und anonym, mit vielen Menschen in einer großen Community?
  • Stark nachbarschaftsbezogen, mit Fokus auf das eigene Viertel?
  • Oder gezielt im privaten Netzwerk aus Freund:innen, Familie und anderen vertrauten Personen?

Mit BORO verfolgen wir den dritten Weg. Wir möchten es einfacher machen, Dinge sichtbar zu machen, die ohnehin schon da sind, und sie mit Menschen zu teilen, zu denen bereits eine Verbindung besteht. Wenn du herausfinden möchtest, ob dieser Ansatz zu dir passt, kannst du die Web-App einfach im Browser öffnen und in Ruhe ausprobieren.